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Hersfeld-Rotenburg

Johanna Sick

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36251 Bad Hersfeld
Deutschland

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Fachbeitrag zur standortübergreifenden medizinischen Versorgung am Beispiel des Klinikums Hersfeld-Rotenburg als Zentrum für Cardio-Pulmunale-Medizin (CPM)

Regional trifft Weltmarkt: Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg ist einerseits kommunaler Anbieter von Gesundheitsleistungen im nordhessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg, als Bestandteil des Zentrums für CPM zugleich aber ein internationaler Wettbewerber im Bereich der Herz-Lungenmedizin. Mit unseren im Herzen Deutschlands liegenden Kliniken in Bad Hersfeld und Rotenburg, den Rehabilitationszentren, medizinischen Versorgungszentren sowie ambulanten Pflegedienst und Palliativ-Care-Team sichern wir auf der einen Seite wohnortnahe Versorgung im Kreis Hersfeld-Rotenburg, sind hingegen als CPM überregionaler Anbieter für cardiopulmonale Hochleistungsmedizin auch für die Metropolenregion Rhein-Main.

Zentrum für Cardio-Pulmonale-Medizin (CPM)

Neue Therapiemöglichkeiten erfordern einen immer größeren technischen Aufwand, ständige Innovation und zentralistische Strukturen der Qualitätssicherung mit einem hohen Fallzahlaufkommen. Das Zentrum für Cardiopulmonale Medizin ist als Modell für die Vereinigung der größten Leistungsanbieter eines Bundeslandes in der Herz- und Lungenmedizin entstanden. Die neue Struktur hat eine betreiber- und standortübergreifende Führungsstruktur, bestehend aus fünf Medizinern, und ist die Antwort auf die Tatsache, dass sich dieser Bereich der Medizin in den vergangenen Jahren derart rasant entwickelt hat. Dies ist Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Gesundheits- und Wissenschaftsstandorts Hessen. Um hier Schritt halten zu können, sind die Kompetenzen der drei Standorte, dem Klinikum Hersfeld-Rotenburg, dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH und Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim in Kooperation mit den Wissenschaftsinstitutionen ECCPS, dem Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System, LOEWE-Zentrum (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich ökonomischer Exzellenz), Kerckhoff-Institut und dem Max Planck Institut Bad Nauheim gebündelt worden.

Kooperation statt Kompetition

Die kooperierenden Kliniken und Wissenschaftsinstitutionen werden durch den Zusammenschluss zu einem überregionalen Versorgungscluster ihre Kompetenzen bündeln und die internationale Reputation der hessischen Medizinforschung weiter ausbauen. Die Fallzahlen dieser drei größten hessischen Zentren für cardio-pulmonale Medizin eröffnen eine neue Dimension der wissenschaftlichen Wertschöpfung bei den häufigsten und schwersten Erkrankungen unserer Zeit.

Patient im Mittelpunkt

Der Patient kann sich so sicher sein, für sein Problem den entsprechenden Spezialisten mit der größten Behandlungserfahrung zu finden. Durch die Anbindung an die Universitäten in Gießen und Marburg sowie mehrere internationale Wissenschaftsinstitutionen ist eine permanente Qualitätssicherung und Weiterentwicklung gewährleistet. Klinisch verantwortlich sind in allen Bereiche international renommierte Mediziner. Die Ausbildung von Pflegekräften und Medizinern erfolgt innerhalb des Verbundes und erlaubt höhere Qualifizierungs – und Weiterbildungsgrade.

Zentraler Bestandteil des medizinischen Konzeptes ist es, an allen drei Standorten des CPM ein interdisziplinäres Team von Herz- und Lungenspezialisten vorzuhalten. Dieses Strukturkonzept folgt dem neuen medizinischen Paradigma, die traditionellen Stand-Alone-Zentren für Herz- oder Lungenerkrankung zu einer funktionellen Einheit zu fusionieren. Denn: Herzerkrankungen betreffen immer auch die Lunge – und umgekehrt.

Das Ziel im Blick

Der Leitgedanke des CPM ist es deshalb, in den beteiligten Einrichtungen  die zur Diagnostik und Therapie der Herz- und Lungenerkrankungen erforderlichen Fachrichtungen unter einem Dach zusammenzuführen. Zwischen den Unterzentren UKGM, Kerckhoff und Rotenburg besteht ein enger Austausch von Personal mit Rotationsmodellen, abgestimmter Investitionspolitik und komplementärer Schwerpunktbildung. Das CPM hält somit alle modernen Behandlungsmethoden - von der Transplantation der Thoraxorgane über die Partikeltherapie bis hin zu kathetergestützter Herzklappenimplantation - vor und optimiert so die Versorgung der Patienten in Hessen und darüber hinaus.